Sepp O's Biographie (...Vom Fan zum Bandmitglied...)

Sepp

Eigentlich ging es musikmäßig bei mir erst mit den Beatles los. Plötzlich war Musik etwas anderes als vorher. Mein Vater war in Blasmusikkapellen aktiv und wollte mich deshalb wohl in der selben musikalischen Ecke haben. Alle noch so gut gemeinten "Fördermaßnahmen" seinerseits konnten mit Sportaktivitäten (vor allem viel Fußball) abgeblockt werden. So war ich in den 60-igern einer dieser Burschen, die täglich dem Ball nachrannten, immer längere Haare bekamen und die ständig laute Musik hörten. Selbst Musik machen? Fehlanzeige!

Ein paar zaghafte Versuche gab es dann doch. Einige von euch reiferen Semestern kennen vielleicht ja noch diese "Jazz- oder Beat-Gottesdienste"...(3 Akkorde reichten dafür meist). Durch einen Schulkameraden, mit dem ich ab 1973 bei den "Albatros" Gitarre spielte, lernte ich eher beiläufig (...) Mike Huber kennen. Im Laufe der nachfolgenden Jahre sahen wir uns immer wieder. Meist wenn Separation oder Zauberberg irgendwo spielten. Ich war ja Fan.

So ähnlich war das auch mit Walter (Mc Lennon) Schäfer. Als ich ihn mit den Separation vor mehr als 30 Jahren erlebte schlug mein Herz höher und meine Kinnlade fiel mir runter. Diese Typen spielten damals alle Musiktitel von den Bands, die mir auch heute noch was bedeuten. Einfach gut spielten die! Mit einer für die damalige Zeit speziell bei Amateurbands erstaunlichen Bühnenpräsenz. Walter habe ich zu dieser Zeit einmal in Erlach (bei Velden/Vils) in die Bar auf einen Schnaps eingeladen. Ein kurzer Smalltalk wars, es warteten ja offenbar einige weibliche Fans..."backstage"... .

Das nächste Zusammentreffen war nachhaltiger. Zu Walters Hochzeit waren "Kucky" (wir spielten zu dieser Zeit bei Albatros) und ich als Musikerkollegen auf der Bühne aktiv. Im Laufe des Abends habe ich Walter bei einem Gespräch an der Theke beim Bichler-Wirt (Emmering) gesagt wie sehr ich es bedaure, dass es die Separation nicht mehr gibt.

Der Rest ist Legende.